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International Campaign for Tibet Deutschland
Aktuelles

Pressemitteilung: Kein Fortschritt in achter Dialogrunde - China lehnt Autonomievorschlag der Tibeter kategorisch ab (11. November 2008)
Washington/Berlin, 11. November 2008 – Die chinesische Staatsführung hat Autonomievorschläge der Tibeter kategorisch zurückgewiesen, die Gesandte des Dalai Lama in der letzten Woche während der achten Runde der Gespräche zwischen Tibetern und Chinesen in Peking vorgestellt hatten . „Peking hat durch seine kompromisslose Haltung die Hoffnungen der Tibeter auf wirkliche Autonomie in ihrem Land schwer enttäuscht“, kommentierte die International Campaign for Tibet (ICT) entsprechende Äußerungen von Zhu Weiqun, einem Verhandlungsführer der chinesischen Seite. „Der immer gleiche Vorwurf aus Peking, der Dalai Lama trete für die Unabhängigkeit Tibets ein, kann nur zu noch mehr Frustration und Verärgerung unter den Tibetern führen“, kritisierte Kai Müller, ICT-Geschäftsführer in Berlin. Müller kritisierte ferner Kommentare der chinesischen Seite, in denen über den Tod des Dalai Lama spekuliert wurde, als inakzeptabel.

Aktuell: „Erzwungene Ruhe“: Neue Augenzeugenberichte, Fotos und Videos aus Tibet ( 4. November 2008)
Berlin, 4. November 2008 – Neues Bildmaterial und Augenzeugenberichte aus Tibet dokumentieren die angespannte Situation seit Beginn der Unruhen im März 2008 und die andauernde Militärpräsenz in dem abgeschotteten Himalajaland. Der Bericht „A Choked Silence“ der International Campaign for Tibet (ICT) legt Informationen und Fotos ausländischer Touristen und ins Exil geflüchteter Tibeter vor, die belegen, dass die chinesischen Behörden nach wie vor jegliche Proteste mit Hilfe von massiven Sicherheitsmaßnahmen, Überwachung und Kontrolle unterbinden wollen. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass damit die Sorge über eine Verschärfung der Situation in Tibet nach den Olympischen Spielen berechtigt sei. Er enthält ferner zwei Filmaufnahmen eines Protestvorfalles in Osttibet noch aus dem März 2008.

Pressemitteilung: ASEM-Gipfel – Tibetfrage muss von Europäern thematisiert werden (23. Oktober 2008)

Brüssel / Berlin, 23. Oktober, 2008 – Die Tibetfrage muss während des morgen in Peking beginnenden ASEM-Gipfels von europäischen Staats- und Regierungschefs gegenüber der chinesischen Staatsführung thematisiert werden, forderte heute die International Campaign for Tibet (ICT). Wegen der anhaltend schlechten Menschenrechtslage in Tibet und aufgrund fehlender Fortschritte in den Gesprächen zwischen den Vertretern des Dalai Lama und der chinesischen Führung ist die Tibetfrage an einem Wendepunkt angelangt, so die Organisation weiter. „Es ist außerordentlich wichtig, dass Bundeskanzlerin Merkel sich mit Nachdruck für eine Lösung der Tibetfrage einsetzt“, betont Kai Müller, Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland, insbesondere mit Blick auf eine offenbar unmittelbar bevorstehende neue Gesprächsrunde zwischen Gesandten des Dalai Lama und der chinesischen Staatführung. Die Gespräche müssen endlich greifbare Ergebnisse hervorbringen, so Müller weiter. ICT hatte heute in einer in Brüssel veröffentlichten Mitteilung unter anderem auf die besondere Rolle der Europäer bei der Unterstützung des sino-tibetischen Dialoges hingewiesen.

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